Der planZ - Bildungsletter vom 25.09.2009
...mit folgenden Themen:

I. Studiengang Kurzprofil:    Ernährungswissenschaften
II. Tipps für Studierende:    Studentennotebooks

 

ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFT

Ein Beispiel: "Fettsucht ist das toxische Resultat eines sich verschlechternden Wirtschaftsumfelds." Diese provokante These bewiesen Ernährungswissenschaftler rund um den Ernährungswissenschaftler Adam Drewnowski von der University of Washington. Sie untersuchten die Essgewohnheiten von durch die Wirtschaftskrise betroffenen amerikanischen Großstädtern und stellten dabei fest, dass Menschen, um zu sparen mehr leere Kalorien essen, die wiederum Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen.

Die Wissenschaft: Die Ernährungswissenschaft untersucht mit rein naturwissenschaftlichen Methoden die Vorgänge bei der Ernährung, der Verdauung und beim Stoffwechsel des Menschen.

 

Das Studium: Die Ernährungswissenschaften sind komplex, denn es geht um Zusammenhänge zwischen der Ernährung des Menschen und menschlicher Gesundheit und Leistungsfähigkeit durch richtige Ernährung. Um dies zu begreifen müssen im Grundstudium zunächst die naturwissenschaftlichen Grundlagen aus angewandter Mathematik und Statistik, Physik, allgemeiner und anorganischer, organische und physikalischer Chemie, Biochemie, Molekularbiologie, Mikrobiologie und Genetik sowie Physiologie gepaukt werden. Ist dies geschafft, können Vertiefungsmöglichkeiten aus Humanbiologie, Ernährungsbiologie, Ernährungstoxikologie, Lebensmittelchemie, Lebensmittelrecht, Ernährungsphysiologie, Ernährungsmedizin, Lebensmittelqualität und Qualitätskontrolle oder auch Produktionsmanagement in der Ernährungswirtschaft gewählt werden.

Die Studiengänge: Studiengänge der Ernährungswissenschaften werden an der TU Berlin, an der TU München und an den Unis in Gießen, Potsdam, Bonn, Halle und der Uni Hohenheim angeboten. Neben den "reinen" Ernährungswissenschaften gibt es auch Studiengänge der Haushalts- und Ernährungswissenschaften, die neben den naturwissenschaftlichen Aspekten auch die technischen, betriebswirtschaftlichen und sozialen Probleme von Ernährung hinterfragen. Solche  Studiengänge heißen auch Ökotrophologie, Gesundheit und Ernährung, Ernährungsökonomie oder Ernährung und Versorgungsmanagement und werden z.B. an den Unis in Flensburg, Kiel und Hannover angeboten. Fachhochschulstudiengänge aus diesem Studienfeld gibt es beispielsweise an der Hochschule Anhalt, der Hochschule Fulda, der Hochschule Hamburg, der Fachhochschule Münster, der Fachhochschule Osnabrück, der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und der Fachhochschule Weihenstephan.

Der Beruf: Ernährungswissenschaftler und Ökotrophologen arbeiten als Forscher und Berater in Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie und der Pharmaindustrie; in Krankenh„usern, Einrichtungen der Altenpflege, Sanatorien, Kureinrichtungen, Großküchenbetrieben und Kantinen, wo sie sich um die Qualität der Klinikverpflegung kümmern und die Mitarbeiter anleiten, der Haushalts-, Ernährungs-, Verbraucherberatung sowie in der Marktforschung.

Die Berufsaussichten: Auch in den Ernährungswissenschaften gilt: Ohne Praktika ist der Berufseinstieg schwer! Die meisten, nämlich rund 45% der Ernährungswissenschaftler und Ökotrophologen, arbeiten übrigens in der Lebensmittelindustrie, auf Platz 2 folgt die Pharmaindustrie. Der Verband der Ökotrophologen verzeichnet außerdem einen Anstieg der Stellenangebote vor allem bei Verbänden und Institutionen sowie bei Tätigkeiten in der Qualitätssicherung in der Lebensmittelwirtschaft einen überdurchschnittlicher Anstieg der Stellenangebote. Laut einer Umfrage des Hochschulinformationssystems unter Absolventen der Ernährungswissenschaften liegt das durchschnittliche Jahresgehalt fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss bei ca. 31.400 Euro. 


STUDENTENNOTEBOOKS
Wer studiert braucht einen leistungsfähigen Rechner, besser noch ein Notebook um im hektischen Alltag zwischen Vorlesung, Mensa und Seminar alle wichtigen stets parat zu haben. Fast alle namhaften Anbieter von Notebooks bieten deshalb Sonderkonditionen für Studierende an. Normalerweise reicht dabei der Studentenausweis, um die Rabatte abzukassieren - also unbedingt vor dem Rechnerkauf über mögliche Studirabatte informieren.


Übrigens: Die Uni Paderborn verschenkt dieses Jahr an alle Studierenden ein Netbook, denn - so dass Argument des Präsidenten Prof. Dr. Nikolaus Risch: "Wir wollen, dass die Studierenden bei uns gute Leistungen bringen. Dann müssen wir aber auch dafür sorgen, dass sie die bestmöglichen Rahmenbedingungen vorfinden". Das gefällt uns!
 

Zum Ende noch ein kleiner Hinweis:

Auf der neuen Internetseite http://studienwahl.edublogs.org/ findet Ihr viele weitere Informationen zu Themen wie Studienwahl, aktuelles aus der Hochschullandschaft und viele spannende Studiengänge...

 

KONTAKT: 

  Helpdesk: Fragen zur Studienberatung oder zur Studienwahl? Zum Helpdesk...

  Twitter: planZ zwitschert. Studienberatung@Twitter...

  Bildungsletter: Neuigkeiten aus der Hochschullandschaft per Newsletter... 

  Infopaket: Unsere Broschüre  als PDF oder kostenlos und unverbindlich per Post: Infopaket anfordern...

 

NEWS:

  Zivil- und Wehrdienstleistende: Förderfähige Lehrgänge zur Studienvorbereitung! Lehrgänge

  Studienwahl.tv: Monatliche Internetsendung zum Thema Studienwahl. Ansehen...

  Studienwahlblog: Wertvolle Infos zur Studienwahl auf unserem Blog...

  Studium lohnt: Studenten veröffentlichen ihre Erfahrungsberichte...

 

STUDIENWAHLTESTS:

  Hochschultypentest: Fachhochschule, Universität, duales Studium... Was passt zu mir?  Zum kostenlosen Test...

  Realitätscheck: Job, Freizeit, Familie... was ist Träumerei, was ist machbar? Zum kostenlosen Test...

  Fachsimplertest: Welches Studienfach passt am Besten zu mir? Zum kostenlosen Test...

 

 

anne_telefon1.gif

© 2010 planZ Studienberatung - Studienwahl, Berufswahl, Studium und Karriere