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Das Studium der Effizienz
In der Wirtschaft geht es darum, ökonomische Vorgänge zu optimieren. Dabei wird das einzelne Unternehmen genauso betrachtet wie die Wirtschaftspolitik großer Volkswirtschaften. Diese Fächer dieser Gruppe zählen zu den beliebten Massenstudiengängen, was dazu führt, dass an Universitäten mit gutem Ruf besonders strenge Aufnahmekriterien herrschen. Wer BWL oder VWL studieren will, sollte einigermaßen fit in den Schulfächern Mathematik, Wirtschaft/Sozialkunde und Deutsch sein. Mathematik braucht man nicht nur für den Umgang mit Bilanzen, sondern auch für die Bildung von abstrakten Modellen, denn das Hauptaufgabenfeld von Wirtschaftswissenschaftlern ist die Analyse und Optimierung von ökonomischen Sachverhalten.
Was unbedingt erforderlich ist:
- Hohe Kommunikationsfähigkeit
- Hohes Konfliktfähigkeit
- Durchsetzungsvermögen
- Gute Noten in Mathematik, Deutsch und Englisch
Welche Interessensgebiete werden bedient?
- Vordergründig: Unternehmerische Orientierung
- Außerdem: Konventionelle Orientierung
- Oftmals: Intellektuell- forschende Orientierung
Typische Berufe:
- Manager
- Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Controlling
- Fondsmanager
- Projektleiter
- Alle Berufe mit ökonomischen Bezug
Studium:
Mit Mathe und Statistik wird im Grundstudium ausgesiebt. Des Weiteren sollten die Studienaspiranten auch über einen hohe Transferfähigkeit verfügen, also unbekannte Probleme mit erlernten Techniken lösen können. Fremdsprachen sind wichtig, weil ein großer Teil der Literatur auf Englisch gelesen werden muss und sich oft schon Berufsanfänger auf internationalem Parkett bewegen müssen. Erforderlich sind zudem eine hohe Leistungsbereitschaft, die Fähigkeit, Stoff schnell auswendig zu lernen sowie ein gutes Maß an Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Wer allerdings kein Interesse an wirtschaftlichen Fragen hat und nie den Wirtschaftsteil einer Zeitung aufschlägt, sollte diese Studienwahl nicht treffen.
Während sich die Volkswirtschaftler relativ abstrakt mit gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen und deren Steuerungsmechanismen beschäftigen, konzentrieren sich die Betriebswirtschaftler auf das einzelne Unternehmen und dessen Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen. Diese Teilung wird jedoch in den Studiengängen nicht streng eingehalten, so dass in beiden Studienrichtungen auch beide Inhalte vermittelt werden.
Berufsperspektiven:
Die beruflichen Aufgabengebiete sind sehr vielfältig, denn Betriebswirte sind Universalisten für Betriebsabläufe aller Art. Sie arbeiten je nach Arbeitsmarktlage vermehrt in Marketing oder Vertrieb, im Controlling oder Rechnungswesen. Volkswirte können im öffentlichen Dienst unterkommen und in den Bereichen Wirtschaftspolitik oder Wirtschaftsplanung arbeiten. Die Jobchancen nach dem Studium sind wegen der hohen Absolventenzahlen nicht uneingeschränkt als gut zu bewerten. Wichtig ist, sich mit den richtigen Schwerpunkten, praktischen Erfahrungen und Auslandsaufenthalten gegen die große Konkurrenz auf den Arbeitsmärkten durchzusetzen. Aufgrund gut funktionierender Netzwerke, zahlreicher Jobmessen und studentischer Interessenvertretungen stehen bereits vier Monate nach Abschluss des Studiums 70 Prozent der Betriebswirtschaftler im Beruf.
Etwa jeder dritte Wirtschaftswissenschaftler bricht das Studium ab, jedoch nicht, weil er sich mit dem Fach nicht identifizieren kann, sondern weil er eine berufliche Neuorientierung sucht. Dies bedeutet, dass die Abbrecher während des Studiums in ihrem Fachgebiet tätig werden und irgendwann keinen Sinn mehr in der Beendigung des Studiums sehen. Sie brechen die Ausbildung ab, weil sie bereits eine Anstellung gefunden haben. Sie haben also in der Regel nicht das falsche Studium gewählt, sondern finden keinen Nutzen mehr in der fortgesetzten theoretischen Ausbildung.
In der Wirtschaft geht es darum, ökonomische Vorgänge zu optimieren. Dabei wird das einzelne Unternehmen genauso betrachtet wie die Wirtschaftspolitik großer Volkswirtschaften. Diese Fächer dieser Gruppe zählen zu den beliebten Massenstudiengängen, was dazu führt, dass an Universitäten mit gutem Ruf besonders strenge Aufnahmekriterien herrschen. Wer BWL oder VWL studieren will, sollte einigermaßen fit in den Schulfächern Mathematik, Wirtschaft/Sozialkunde und Deutsch sein. Mathematik braucht man nicht nur für den Umgang mit Bilanzen, sondern auch für die Bildung von abstrakten Modellen, denn das Hauptaufgabenfeld von Wirtschaftswissenschaftlern ist die Analyse und Optimierung von ökonomischen Sachverhalten.
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