|
Berufsakademien in öffentlicher Trägerschaft gibt es in Baden-Württemberg, Berlin, Thüringen und Sachsen. Hessen, Niedersachsen, Saarland und Schleswig-Holstein bieten staatlich anerkannte Berufsakademien in privater Trägerschaft. Hervorstechendes Merkmal ist die starke Praxisorientierung der Ausbildung. Das Studium unterteilt sich in das theoretische Fachstudium an der Berufsakademie und die praktische Ausbildung im Unternehmen. Der Studienablauf erfolgt in dreimonatigem Wechsel an der Berufsakademie und im Unternehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Student vor Studienbeginn einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen schließt.
- Für wen:
Wer von Anfang an die Theorie mit der Praxis verbinden möchte, ist an der Berufsakademie richtig. Durch den Ausbildungsvertrag ist außerdem die Studienfinanzierung abgesichert. Zudem sind die Chancen hoch, dass direkt zum Studienabschluss ein anschließender Arbeitsvertrag zustande kommt.
- Für wen nicht:
Wer ein typisches Studentenleben führen möchte und seine Zeit gern frei einteilt, wird an der Berufs-akademie wenig Freude haben. Statt Semesterferien gibt es 6 Wochen Jahresurlaub. Die Arbeitsbe-lastung ist hoch, entsprechend stressresistent und belastbar sollten die Studierenden sein. Natürlich ist auch das ausbildende Unternehmen stets interessiert an den Erfolgen der Studierenden. Den „taxifah-renden Bummelstudenten“ wird man hier vergeblich suchen.
|
|
|
|
|