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Universitäten sind meist sehr große Institutionen, die sehr viele Fachbereiche unter einem Dach vereinen. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um Grundlagenforschung betreiben zu können, die oft erst durch die Vernetzung von Wissen aus unterschiedlichen Fachbereichen möglich wird.
- Für wen:
An Universitäten wird geforscht. Auch die Studierenden werden in die Forschung mit einbezogen. Sie lernen, wie man systematisch neue Ergebnisse sucht und wie man Gegebenes hinterfragt. Dabei lernen sie auch, Probleme zu identifizieren, zu analysieren und entsprechende Lösungsansätze und -strategien zu generieren. Studienanfänger an Universitäten sollten also Interesse daran haben, zu hin-terfragen und sollten vor komplexen Sachverhalten nicht zurückschrecken.
- Für wen nicht:
Nach wie vor ist die Universität ein sehr großer Betrieb, in dem von den Studierenden sehr viel organi-satorisches Engagement und Durchsetzungsvermögen verlangt wird. Noch immer kann es sein, dass sich Vorlesungen überschneiden und damit wertvolle Studienzeit verloren geht. Außerdem müssen die Studenten sehr eigenverantwortlich handeln, da es normalerweise keine individuelle Betreuung gibt. Ob die Studierenden an den Vorlesungen, Seminaren und Übungen teilnehmen, wird meist nicht kontrolliert. Wer also Probleme hat, sich selbst permanent zu motivieren, keine Massenveranstaltungen mag, lieber in kleinen Gruppen lernt, sich nicht ständig selber um die Studienorganisation kümmern möchte und Wissen lieber anwendungs- und praxisorientiert erwirbt, ist hier falsch.
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