Seit 2005 werden - nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Januar 2005 über die Rechtmäßigkeit von Studiengebühren - in einigen Bundesländern Studiengebühren erhoben. Dabei führten einige Bundesländer - wie z.B. Hessen und das Saarland - zunächst Studiengebühren ein und schafften diese später wieder ab. Allgemeine Studiengebühren gibt es heute nur noch in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Studiengebühren müssen dabei zweckgebunden - für die Verbesserung von Studium und Lehre - verwandt werden.
STUDIENKREDITE:
Ein Studium muss solide finanziert sein. Um Studienerfolg und Studienabschluss zu gewährleisten, sollten Studieninteressierte bereits vor dem Studium genau ausloten, wieviel Geld sie im Monat benötigen, um ihren Lebensunterhalt, Studiengebühren, Lernmittel zu decken.
Dabei sind Studienkredite mittlerweile eine gute und für alle verfügbare Ergänzung zu den herkömmlichen Finanzierungsmöglichkeiten (Jobben, Unterstützung durch die Eltern, BaföG, etc.). 2009 hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wieder eine bundesweite Erhebung von Studienkreditangeboten durchgeführt und die Angebote aus Perspektive der Studierenden hinsichtlich ihrer Zugänglichkeit, Kosten, Elternunabhängigkeit, Risikobegrenzung sowie Flexibilität bewertet.
MEDIENWISSENSCHAFT
Ein Beispiel:Der Schweizer Kommunikationswissenschaftler und Medienpädagoge Christian Doelker prägte den Begriff des Fernsehens als das "Lagerfeuer der heutigen Zeit". Seine These: Während früher Menschen um das Lagerfeuer saßen und Geschichten erzählten, sitzen sie heute um den flackernden Apparat, der Geschichten erzählt. Wer nicht fernsieht ist von dieser Populärkultur ausgeschlossen.
Ein Beispiel: "Fettsucht ist das toxische Resultat eines sich verschlechternden Wirtschaftsumfelds." Diese provokante These bewiesen Ernährungswissenschaftler rund um den Ernährungswissenschaftler Adam Drewnowski von der University of Washington. Sie untersuchten die Essgewohnheiten von durch die Wirtschaftskrise betroffenen amerikanischen Großstädtern und stellten dabei fest, dass Menschen, um zu sparen mehr leere Kalorien essen, die wiederum Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen.
Die Wissenschaft: Wirtschaftsingenieure beschäftigen sich mit Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und mit mindestens einer Ingenieurswissenschaft. Da das Studium sehr interdisziplinär ist, gelten Wirtschaftsingenieure als perfekte Besetzung für Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Technik. Wirtschaftsingenieure sind somit häufig Prozessoptimierer an solchen Schlüsselstellen und integrieren Anforderungen von beiden Seiten. Es sind zahlreiche Spezialisierungen möglich.