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der planZ - Bildungsletter vom 19.04.2010 mit folgendem Thema....
Die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe bietet vom 13. bis 16. Mai 2010 das OH!-Camp, ein Kunst- und Designcamp für Schülerinnen und Schüler an. In den vier Tagen werden rund 20 Workshops in den Gestaltungsdisziplinen angeboten, die an der HfG Karlsruhe gelehrt werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Schüler beschränkt.
Seit 2005 werden - nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Januar 2005 über die Rechtmäßigkeit von Studiengebühren - in einigen Bundesländern Studiengebühren erhoben. Dabei führten einige Bundesländer - wie z.B. Hessen und das Saarland - zunächst Studiengebühren ein und schafften diese später wieder ab. Allgemeine Studiengebühren gibt es heute nur noch in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Studiengebühren müssen dabei zweckgebunden - für die Verbesserung von Studium und Lehre - verwandt werden.
STUDIENKREDITE:
Ein Studium muss solide finanziert sein. Um Studienerfolg und Studienabschluss zu gewährleisten, sollten Studieninteressierte bereits vor dem Studium genau ausloten, wieviel Geld sie im Monat benötigen, um ihren Lebensunterhalt, Studiengebühren, Lernmittel zu decken.
Dabei sind Studienkredite mittlerweile eine gute und für alle verfügbare Ergänzung zu den herkömmlichen Finanzierungsmöglichkeiten (Jobben, Unterstützung durch die Eltern, BaföG, etc.). 2009 hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wieder eine bundesweite Erhebung von Studienkreditangeboten durchgeführt und die Angebote aus Perspektive der Studierenden hinsichtlich ihrer Zugänglichkeit, Kosten, Elternunabhängigkeit, Risikobegrenzung sowie Flexibilität bewertet.
MEDIENWISSENSCHAFT
Ein Beispiel:Der Schweizer Kommunikationswissenschaftler und Medienpädagoge Christian Doelker prägte den Begriff des Fernsehens als das "Lagerfeuer der heutigen Zeit". Seine These: Während früher Menschen um das Lagerfeuer saßen und Geschichten erzählten, sitzen sie heute um den flackernden Apparat, der Geschichten erzählt. Wer nicht fernsieht ist von dieser Populärkultur ausgeschlossen.